So haben sich unsere Pferde nach dem Stallwechsel verändert

So haben sich unsere Pferde nach dem Stallwechsel verändert
Unser Stallwechsel liegt nun 2 Monate zurück und die ersten Veränderungen an den Pferden machen sich langsam bemerkbar.

Neue Situationen

Es kehrt langsam Ruhe ein, anfangs waren die beiden sehr aufgeregt was neues betraf.
Ein großer unbekannter Traktor der Heu bringt, Schafe als Nachbarn und tiefer Nebel der am Abend über Koppel zieht, alles unbekannte Situationen.
An diese Situationen mussten sie sich langsam gewöhnen. Besonders an die Schafe. Während Marty keine Probleme mit Schafen hat, traut Missy ihnen noch nicht so ganz über den Weg.
Hier erledigt sich das Schafs-Antischrecktraining aber fast täglich von allein, der Besitzer der Schafe geht öfter die Woche mit ihnen spazieren und geht dabei natürlich an der Koppel vorbei, da führt auch kein anderer Weg dran vorbei.

Es kehrt Ruhe ein

Die beiden sind kein Pulverfass mehr vor Aufregung wenn sie auf der Koppel sind. Marty war das eher weniger aber wer Missy kennt weiß, dass sie sich manchmal sehr aufregen kann, sei es nur ein unbekannter Vogel der auf ihrer Koppel landet.
Nach ein paar Wochen hat nun auch sie realisiert das Vögel in schwärmen auf der Koppel nicht böse sind und grast jetzt mit ihnen friedlich auf der Koppel.
Auch mit der Stallkatze die zufällig zu uns gestoßen ist versteht sie sich gut.
Beim wälzen im Sand oder auf der Koppel bleibt sie auch kurz mal gemütlich liegen und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Spaziergänge

Spaziergänge sind der neue Hit bei den beiden. Es zählt vor allem bei Marty zu seiner absoluten Lieblingsbeschäftigung.
Er würde am liebsten jeden Tag rausgehen und neue Wege erkunden. Er ist ein richtiger Erkundungstyp und ignoriert Gras beim spazieren gehen weites gehend.
Sein Übermut muss man manchmal bremsen sonst würde er ins Dorf laufen und noch an den Türen klingen.
Missy ist beim spazieren gehen eher von der Sorte Detektiv. Alles muss abgeschnuppert und genaustens begutachtet werden.
Besonders interessant sind die Spuren die Wildschweine hinterlassen haben, aufgewühlte Erde findet sie besonders interessant, manchmal denke ich, ich würde mit unserem Hund spazieren gehen.

24 Stunden Heu

Im neuen Stall ist uns eine 24 Stunden Heufütterung möglich.
Für Missy stehen bzw. hängen 3 kleine Heunetze und ein großes bereit, dazu noch in der Box eine sehr große, wirklich sehr große Heuraufe.
Die ist noch vom Vorbesitzer und wir sind sehr dankbar darüber.
Die Heuraufe ist in der Wand eingelassen, sodass man vom Heulager aus direkt füttern kann.
Bei Marty genau das gleiche, nur dass er ein mittelgroßes Heunetz hat (extra für Shettys ) und eine kleine Raufe, selbes Prinzip wie bei Missy nur in klein.
Beide bekommen zusätzlich noch loses Heu.
Durch diese Fütterung fressen die beiden deutlich langsamer und nicht mehr so hastig.
Sie machen Fresspausen wann sie möchten um später wieder Heu zu fressen. Am Anfang haben sie alles sofort gefressen und mussten sich daran gewöhnen das sie
24 Stunden Heu zur freien Verfügung haben. Jetzt klappt es reibungslos und wir wollen diese Art zu füttern nicht mehr missen.

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